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Die Weinbereitung.
Ziel der Arbeit im Keller ist die Herstellung typischer Weine, die am besten
das Boden und das Herkunftsland wiederspiegeln können. Es wird viel Holz benutzt, immer jedoch in ausgeglichener Weise, ohne die Weine abzuflachen.
Die Weißtrauben (für Picolit geht es etwas anders) werden kurz, zwei oder drei Tage lang, mit den Beerenschalen mazeriert, um ein körperreicheres, völligeres Produkt mit sehr intensiven Farben zu erhalten. Der Most wird dann durch eine leichte Pressung getrennt und für jede Sorte wird ein Teil im Holz und ein Teil in Stahlfässern zur Vergärung gelagert. Nach der Gärung wird der Wein einem einzigen Abstich unterzogen und bleibt dann bis Ende Mai ruhig.
Picolit, dagegen, nach der Lese, wird für etwa einen Monat welken gelassen. Danach werden die Trauben ohne Pressungen abgebeert und der Most im Holz bis September zur Gärung gelagert.
Für die Rotentrauben dauert die Mazeration sehr lang, fast ein Monat. In dieser Zeit vergärt der Most zusammen mit den Schalen und bereicht sich um alle organoleptischen Elementen, die ihn ein großer Rotwein machen werden.
Merlot, Refosco und Cabernet werden nach dem Abstechen noch ein Jahr im Holz ausruhen. Für Pignolo und Merlot Oltre geht es etwas anders, weil die gelesenen Trauben erst zum Welken gelegt und dann der Mazeration unterzogen werden. Danach werden sie in neuen 5 Hl -Tonnaux gelegen und dort zwei Jahre lang bleiben.
Für sämtliche Weißweine werden die zum Weizen hinzugegebenen Hefen aus unseren eigenen Trauben gewonnen.
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